Sugar was?

Hast Du mir eine Tasse Zucker? hat man früher die Nachbarin von gegenüber gefragt, wenn man gerade einen Kuchen buk und einmal mehr eine Zutat fehlte. Heute ist die Nachbarschaftshilfe gar nicht mehr so einfach – besonders in der Stadt kennt man die Nachbarn kaum noch, geschweige denn man tauscht sich aus oder unterstützt sich gar.

Auf der Strasse stehen gebrauchte Bücherregale, Fernseher oder Sofas, die allesamt noch intakt sind und sicherlich noch andere erfreut als den Müllmann. Bloss: Die Nachbarin von nebenan weiss nicht, dass ich meine Nachttischlampe nicht mehr benötige, der Nachbar von gegenüber nicht, dass ich ihm beim Einkaufen helfen könnte.

Grund genug, Sugar Cup zu gründen. Eine Plattform, auf der sich die Nachbarschaft vernetzt. Willkommen in Deiner digitalen Nachbarschaft. Willkommen bei Sugar Cup.

Ich bin Martha, Mexikanerin und lebe seit 2012 in der Schweiz. Die Idee von Sugar Cup entstand 2021 aus der Motivation heraus, die Dinge meiner Kinder zu verschenken.

Dinge, die ich nicht mehr brauchte, die ich aber an jemanden verschenken wollte, der in meiner Nähe wohnt, um auch jemand neues in meiner Umgebung kennenzulernen.

Aber woher weiss ich, wer in der Nähe meine Sachen braucht? Die Idee einer Online-Plattform, auf der man mit seinen Nachbarn tauschen kann, war geboren. Der Name Sugar Cup stammt von der mexikanischen Idee, zum Nachbarhaus zu gehen und nach Zucker zu fragen, wenn man zu Hause keinen mehr hat.

Es ist eine Metapher dafür, dass man seine Nachbarn fragen und ihnen helfen kann, wenn es nötig ist.

Ich bin Roy, in Zürich geboren und aufgewachsen. Ich interessiere mich immer für neue Ideen, vor allem wenn es um das Realisieren deren geht. Also Martha mir von Sugar Cup erzählte, war es für mich klar – genau so etwas möchte ich mitgestalten. Mehrere Nächtelang (und Wochenende) entwickelte ich das technische Konzept und setzte schlussendlich die Plattform um. Es freut mich jeden Tag zu sehen, wie aktiv die Plattform verwendet wird – die grösste Belohnung für all den Schlafmangel

Ich bin Roy, in Zürich geboren und aufgewachsen. Ich interessiere mich immer für neue Ideen, vor allem wenn es um das Realisieren deren geht. Also Martha mir von Sugar Cup erzählte, war es für mich klar – genau so etwas möchte ich mitgestalten. Mehrere Nächtelang (und Wochenende) entwickelte ich das technische Konzept und setzte schlussendlich die Plattform um. Es freut mich jeden Tag zu sehen, wie aktiv die Plattform verwendet wird – die grösste Belohnung für all den Schlafmangel